Umweltschweine
Auf dieser Seite werden besonders umweltschädlich agierende Kapitäne der Deutschen Wirtschaft" gebrandmarkt.
Der Schraubenkönig" Würth betreibt vom eigenen Flugplatz Schwäbisch-Hall angeblich 6 Jets, die aber auch in ein eigenständiges Charterunternehmen ausgegliedert sind.
Im Ausland kauf man heimische Anbieter auf oder gründet eigene Gesellschaften, in Osteuropa, Afrika, Asien, zuletzt in Pakistan oder in der Mongolei. Da kam eines Tages ein Mongole, der in Berlin lebte, nach Künzelsau. Er hätte Lust, den Vertrieb dort aufzubauen. Und Reinhold Würth, den der weiße Fleck schon länger störte, nahm seine Privatmaschine, und flog los, von seinem Flugplatz in Schwäbisch Hall in die Mongolei, um sich alles anzuschauen.
Financial Times Deutschland, 8. Februar 2008, Seite 33
Das Unternehmen BMW will auch in 12 Jahren noch den Menschen in Städten zumuten, giftige Abgase einzuatmen, anstatt auf Fahrrad und Straßenbahn zu setzen.
Bei BMW stellt man sich die Zukunft so vor: "2020 werden die Menschen unter der Woche eher energieeffiziente Mittelklassewagen fahren, um in der Stadt von A nach B zu kommen".
Michael Blobst, Technologiesprecher bei BMW, TAZ, 9. Februar 2008
Selbst erfolgreiche Anwälte, Ärzte und Sparkassendirektoren können jetzt bei geschäftlicher Nutzung von eigenen Leichtflugzeugen die Spritsteuer zurück verlangen.
Obwohl dies ganz im Einklang mit der Regelung für geschäftlich genutzte PKW ist, könnte die Wirkung verheerend sein, weil dann fortschrittliche Technologien verschmäht werden und das Statussymbol Privatjet auch hier bevorzugt wird. In der Folge werden noch mehr Sportfluggelände jet-tauglich, also bedarfsgerecht" erweitert, unterstützt von Landräten und Bürgermeistern, finanziert von den Gebietskörperschaften im Sinne der örtlichen Wirtschaft".
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