Umweltschweine

 

 

Auf dieser Seite werden besonders umweltschädlich agierende „Kapitäne der Deutschen Wirtschaft" gebrandmarkt.

 

Selbst erfolgreiche Anwälte, Ärzte und Sparkassendirektoren können jetzt bei geschäftlicher Nutzung von eigenen Leichtflugzeugen die Spritsteuer zurück verlangen.

 

Flugzeugeigner haben gerichtlich durchgesetzt, dass die für den so genannten Werkverkehr verwendeten Treibstoffe (Kerosin, Avgas oder Mogas) nicht mehr versteuert werden müssen. Bisher galt dieses Privileg nur für die gewerbliche Luftfahrt in engeren Sinn, also die großen Fluggesellschaften. Der Werkverkehr wurde wie privater Luftverkehr behandelt und mit Mineralölsteuer belegt. Durch die Änderung entgehen der öffentlichen Hand insgesamt rund 25 Millionen Euro im Jahr.

 

Obwohl dies ganz im Einklang mit der Regelung für geschäftlich genutzte PKW ist, könnte die Wirkung verheerend sein, weil dann fortschrittliche Technologien verschmäht werden und das Statussymbol Privatjet auch hier bevorzugt wird. In der Folge werden noch mehr Sportfluggelände jet-tauglich, also „bedarfsgerecht" erweitert, unterstützt von Landräten und Bürgermeistern, finanziert von den Gebietskörperschaften im Sinne der örtlichen „Wirtschaft".

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